Referent*innen


Das Lehrteam des Universitätslehrgangs Psychomotorik setzt sich aus folgenden Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis zusammen:

Armin Baumgartner

12-jährige Tätigkeit in der Lehrer*innenfortbildung für das Projekt „Bewegte Klasse“ der »Tut gut!« Gesundheitsvorsorge GmbH. Schwerpunkt in diesem Setting ist das „gemeinsame Miteinander“. Der Fokus liegt auf der Selbsterfahrung der Lehrperson und der Bindungsarbeit zwischen dieser und den Kindern. Die aus dieser Fortbildung gewonnenen Erfahrungen erhöhen die Qualität der Schüler*innen-Lehrer*innen-Beziehung.

Seit 2019 Leitung des Programms „Gesunde Schule“ der »Tut gut!« Gesundheitsvorsorge GmbH in Niederösterreich. Im Fokus des Programms steht die Gesundheitsförderung aller am Schulalltag beteiligten Personen.

Seit 20 Jahren selbstständiger Outdoor-Pädagoge und Erwachsenentrainer in verschiedenen Projekten, Nachwuchstrainer für verschiedene Sportarten, Lehrtätigkeit im Universitätslehrgang Psychomotorik seit 2006.

Rita Boesau-Vavrik

Musik- und Bewegungspädagogin/Rhythmik, Psychotherapeutin, Unterrichtstätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Wien (Rhythmik, Musik, Persönlichkeitsbildung, Coaching), psychotherapeutische Tätigkeit in freier Praxis (Kinder, Jugendliche, Erwachsene; Bewegungsanalyse; Trauma-Psychotherapie), künstlerische Tätigkeiten im Bereich des Tanzes.

Arbeitsschwerpunkte

Bewegung, Wahrnehmung, Gestaltung; Lernen und Persönlichkeitsentwicklung auf neurobiologischer Grundlagen; Psychotraumatologie.

Klaus Fischer

Philologe mit dem Schwerpunkt Psychomotorik in den Entwicklungsspannen der Kindheit und der Jugend. Professor i. R. und bis 2019 Leiter des Departments Heilpädagogik und Rehabilitation, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln, Lehrstuhl: Bewegungserziehung und Bewegungstherapie in der Heilpädagogik.

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

Bewegung und Embodiment/Bewegtes Lernen: Bewegung und Spiel als anthropologische Grundkategorien in Bildung und Förderung, Aus- und Weiterbildung, Bewegung und Gesundheit: psychomotorische Entwicklungsförderung als Medium der Ressourcen- und Selbstwirksamkeitsförderung von Kindern mit speziellem Förderbedarf vor allem im psycho-emotionalen Entwicklungsbereich, bewegungsbezogene Transitionsforschung vom Elementar- zum Primarbereich (schulnahe Vorläuferkompetenzen und Basiskompetenzen der Entwicklung), Evaluation und Wirksamkeitsforschung bewegungs- und körper-/leiborientierter Entwicklungsförderung, psychomotorische Entwicklungstheorie und bewegungsorientierte Entwicklungsförderung in den Entwicklungsspannen der Kindheit und Jugend.

Wilhelm Gansch

Lehrtätigkeit: Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Max Reinhardt Seminar), Lehraufträge an der Univ. Wien (Psychomotorik, Körpertheater), Eigene Praxis, Kurse im In- und Ausland.

Ausbildung: Studium in Wien (Theologie, Philosophie, Psychologie, Sport), Pantomime bei Joana Thul und Samy Molcho, Atem- und Schauspielarbeit bei Adelheid Pillmann, Feldenkraispädagoge, Kinesiologie bei Frank Mahony.

Grundanliegen meiner Arbeit

Ich möchte erfahrbar machen, dass der Mensch nicht in Teilfunktionen (Atmung, Stimme, Bewegung, Ausdruck, Spiel, etc.) zerfällt, sondern dass jeder „Teil“ den einheitlichen körperlich- seelischen Gesamtzustand spiegelt. Jede praktische Arbeit muss daher immer den ganzen Menschen im Auge behalten.

Anna Kapfer-Weixlbaumer

Kindergarten- und Sonderkindergartenpädagogin, Studium der Psychomotorik/Motologie, Hospitation und Mitarbeit in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Israel, USA, Neuseeland und Australien, seit 1993 Fortbildungsreferentin im Elementar- und Primarbereich; Teambegleitung bei Qualitätsentwicklungsprozessen; Lehrtätigkeit im Universitätsstudiengang Psychomotorik in Wien und an der Privaten Pädagogischen Hochschule in Linz, Fachredakteurin bei UNSERE KINDER (Österreichisches Fachjournal für Elementarpädagogik).

Claude Katkhouda

Klinische und Gesundheitspsychologin, zehn Jahre klinisch-psychologische Tätigkeit an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Wien (Abteilung für Frühgeborenen-Nachsorge; Interdisziplinäre Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie – sonderpädagogischer Kindergarten; stationäre und ambulante Abteilung für Stoffwechselstörungen - Kinder und Jugendliche mit Diabetes); in privater Praxis seit 2001.

Arbeitsschwerpunkte klinisch-psychologische Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen, Lernstörungen, Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen; Erstellen individueller Förderkonzepte und Behandlungspläne; Eltern- bzw. Erziehungsberatung, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Angehörigen der Gesundheitsberufe, Therapeuten, Kindergärten und Schulen.

Seminare und Vorträge seit 2002.

Forschung und Publikationen zur Früherkennung von Teilleistungsstörungen; Entwicklung von Frühgeborenen; Lebenszufriedenheit von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Krankheiten.

Fortbildung in Diagnostik, Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS, Verhaltensstörungen.

Barbara Kolb

Sportwissenschaftlerin, langjährige Erwachsenen- und Altenbildnerin für Bildungsinstitutionen, Verbände und Firmen, Referentin und Fachautorin zu den Themen „Psychomotorik“, „spielerische Bewegung im Alter“ sowie „Prävention sexualisierter Gewalt im Sport“.

Arbeitsschwerpunkte

Psychomotorik im Alter und mit Erwachsenen, Mobilität und Bewegung älterer Menschen im öffentlichen Raum, Sturzprophylaxe, Prävention sexualisierter Übergriffe im Sport, Kommunikation und Gruppenprozesse, Bewegtes Hirn- und Gedächtnistraining, bewegtes und bewegendes Lehren und Lernen.

Michael Methlagl

Lehrbeauftragter am Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien, im Universitätslehrgang Psychomotorik, in Zertifikatskursen des Universitätssportinstituts Wien und an der FH Wiener Neustadt. Projektmitarbeiter im Sparkling Science-Projekt „Psychomotorik in der Schule. Entwicklung, Umsetzung und Evaluation psychomotorischer Lehr- und Lernmethoden in der Volksschule und Neuen Mittelschule“.

Arbeitsschwerpunkte

wissenschaftliches Arbeiten in der Psychomotorik, empirische Sozialforschung.

Ulrich Pammer

Soziologe, Outdoorpädagoge, Instruktor Sportklettern, Mitglied beim ÖAGG, Referent an Pädagogischen Hochschulen und Lehrbeauftragter beim Universitätslehrgang Psychomotorik.

Programmbetreuer der „Bewegten Klasse“ bei der niederösterreichischen Gesundheitsvorsorge GmbH: psychomotorisches Arbeiten mit Schulklassen, Lehrer*innenfortbildungen, Elternarbeit, Moderation von Schulentwicklungsprozessen, Leitung von psychomotorischen Jahresgruppen, selbständiger Outdoortrainer im Bereich Jugendarbeit und Teamentwicklung.

Christina Reichenbach

Ausbildungen: Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Psychomotorik)

Tätigkeitsbereiche: Psychomotorikerin (7 Jahre) im Bewegungsambulatorium, 11 Jahre Lehrerin an der Motopädieschule in Dortmund (Diagnostik und Sonderpädagogik), 7 Jahre an Dozentin an der Leibniz Universität Hannover (Schwerpunkt Psychomotorik und Diagnostik), seit 2009 Professorin an der Ev. Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum; Leiterin der Heilpädagogischen Ambulanz an der Ev. Hochschule in Bochum

Aktueller Schwerpunkt: Diagnostik in Theorie und Praxis, Psychomotorik, Begleitung von Studierenden in der Heilpädagogischen Ambulanz

Ruth Schenke

Ausbildungen: Lehramt Gymnasium (Sport, Geografie), Motopädin, Postgraduierung Integrative Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (FPI/EAG), Master of Science Integrative Therapie (Donau-Uni Krems), Heilkundeerlaubnis Psychotherapie, Supervisorin (DGSv).

Tätigkeitsbereiche: Mototherapeutin in Kinder- und Jugendpsychiatrien, Lehrtätigkeit in Psychomotorikausbildungen an Berufskollegs; Lehrbeauftragte an der Ev. Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum; langjährige Psychotherapie und Beratung in freier Praxis v.a. in Zusammenarbeit mit Jugendämtern und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe.

Aktueller Schwerpunkt: tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie mit Kindern/Jugendlichen im Kontext von Fremdunterbringung (Bindungs-, Traumafolgestörungen), Beratung des Umfelds, Supervision in psychosozialen Arbeitsfeldern.

Nina Stuppacher

Magisterstudium Sportwissenschaft an der Universität Wien, Referentin im Universitätslehrgang Psychomotorik an der Universität Wien, Referentin bei Aus- und Fortbildungen des Österreichischen und Niederösterreichischen Fachverbandes für Turnen (ÖFT, NÖFT).

 

Klaus Vavrik

Aktuelle berufliche Tätigkeiten: ärztlicher Leiter des Ambulatoriums für Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie Fernkorngasse (1100 Wien), Niedergelassener Kinder- und Jugendfacharzt (Zusatzfach Neuropädiatrie), Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeut (VIP, KIB, Trauma-Psychotherapie), Lehraufträge bzw. Leitungsfunktion an (universitären) Lehrgängen: Univ. f. Musik und darstellende Kunst (Abt. Musiktherapie), PMU Salzburg (Masterlehrgang Early Life Care), Nationales Zentrum Frühe Hilfen, Interdisziplinärer Lehrgang für Kinder- und Jugendgesundheit, etc.

Arbeitsschwerpunkte

Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsgefährdung und Entwicklungsstörungen, Bindung, Trauma, Autismus, Entwicklungs- und Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendgesundheitspolitik.

Ralph Wakolbinger

Pädagoge, Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision, Programmleiter „Bewegte Klasse“ der Initiative »Tut gut!« Gesundheitsvorsorge GmbH.

 

Otmar Weiß

Universitätsprofessor am Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien und Leiter des Universitätslehrgangs Psychomotorik. Herausgeber der Buchreihe „International Studies in Sport and Society“ sowie der Zeitschrift „motorik“.

Forschungsschwerpunkte

Zur Bedeutung des Sports in der Gesellschaft. Sport in Zusammenhang mit Gesundheit, Identität, Wirtschaft und (Massen-)Kommunikation. Entwicklung der psychomotorischen Lehr- und Lernmethode.

Renate Zimmer

Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit“, Professorin i.R. für Sportwissenschaft und bis 2016 Leiterin des Instituts für Sport- und Bewegungswissenschaft an der Universität Osnabrück.

Mitbegründerin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe), Direktorin des Instituts von 2007 bis 2018.

National und international bekannt durch  viele Vorträge und Veröffentlichungen. Mehr als 50 Bücher zu den Themen „Psychomotorik“,  „Frühkindliche Bildung“, „Sprache und Bewegung“,  „Bewegtes Lernen“, die in viele Sprachen (u.a. ins Finnische, Koreanische, Chinesische, Griechische, Russische) übersetzt worden sind.

Gründerin der Initiative „Bewegte Kindheit“

Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen: 2007 ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten für ihr bildungs- und gesellschaftspolitisches Engagement für Kinder

2009 erhielt sie in einem bundesweiten Wettbewerb der Zeitschrift Unicum Beruf den Titel „Professorin des Jahres 2009“.

2010 Auszeichnung mit der E.J. Kiphard – Medaille für die Verdienste in der Psychomotorik