Absolvent*innen im Wordrap


Mag.iur. Bassel Ali

Absolvent des Universitätslehrgangs „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“

  • Studium: Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden"
  • Tätigkeit: Freiberuflicher Dolmetscher und Übersetzer sowie Berater beim ÖIF

Ich habe mich für den Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ entschieden, weil…

…ich mich in diesem Bereich wiedergefunden habe und ursprünglich neben meiner Tätigkeit als Rechtsanwalt auch Dolmetscher bei Gericht in meinem Heimatland war.

Diesen Universitätslehrgang würde ich Personen empfehlen, die…

…gerne mit anderen Menschen arbeiten und einer herausfordernden sowie abwechslungsreichen Tätigkeit nachgehen möchten.

Das Besondere am Universitätslehrgang ist,…

…dass man von professionellen Lehrkräften ausgebildet wird.

Diese Inhalte waren besonders spannend: 

Mir persönlich haben das Simultandolmetschen sowie das Erstellen von Glossaren und das Arbeiten mit CAT-Tools am besten gefallen.

Das habe ich seit dem Abschluss des Universitätslehrgangs getan:

Ich habe den Grundlehrgang mit Erfolg abgeschlossen und bin somit dem Ziel, – neben meiner Tätigkeit als freiberuflicher Dolmetscher – auch noch mein Masterstudium sowie die Prüfung zum gerichtlich beeideten Dolmetscher in Kürze zu absolvieren, näher gerückt.


Mag. phil. Ronza Al-Nouri, BA

Absolventin des Universitätslehrgangs „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“

  • Studium: Diplomstudium „Romanistik (Spanisch)“, Bachelorstudium „Orientalistik“, Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden"
  • Tätigkeit: Angestellte und freiberufliche Übersetzerin und Dolmetscherin

Ich habe mich für den Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ entschieden, weil…

…ich meine langjährige Berufserfahrung als Übersetzerin mit einem entsprechenden akademischen Abschluss unter Beweis stellen wollte. Ich durfte aber sehr bald feststellen, dass es mehr als nur eine formelle Sache ist. Dank dieses Universitätslehrganges ist es mir gelungen, meine Übersetzungsstrategien zu verfeinern, mich zu einer professionellen Dolmetscherin zu entwickeln und neben meiner Berufserfahrung als Übersetzerin und Dolmetscherin im diplomatischen Bereich eine zusätzliche Fachausbildung für Übersetzer*innen und Dolmetscher*innen im Rechtswesen zu genießen.

Diesen Universitätslehrgang würde ich Personen empfehlen, die…

…eine umfangreiche Karriere anstreben und sich zu professionellen Dolmetscher*innen und Übersetzer*innen entwickeln wollen.

Das Besondere am Universitätslehrgang ist,...

…dass er eine ausgewogene Kombination zwischen Theorie und Praxis darstellt. Im Gegensatz zu anderen regulären Studienprogrammen verliert man sich hier nicht in der Theorie, sondern man taucht sofort in die Praxis ein. Das heißt, dass man die notwendigen Grundlagen vermittelt bekommt und ein praxisorientiertes Wissen erhält, das man sofort anwenden kann. Zudem ist dieser Universitätslehrgang die beste Fachausbildung für Gerichtsdolmetscher*innen und Übersetzer*innen im Rechtswesen.

Das hat mir am meisten gefallen: 

Wir wurden von Expert*innen aus der Praxis ausgebildet, die uns mit Rat und Tat zur Verfügung standen.

Das habe ich seit dem Abschluss des Universitätslehrgangs getan:

Neben meiner Anstellung als Übersetzerin und Dolmetscherin und meiner bestehenden Tätigkeit als freiberufliche Übersetzerin habe ich angefangen, intensiver mit diversen Behörden als Dolmetscherin zu arbeiten, was mir erlaubt hat, meine Erfahrung täglich auf den neusten Stand zu bringen.

Zudem habe ich das Master-Upgrade „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ in Angriff genommen, welches ich in Kürze abschließen werde.


Jasmin Bakry

Absolventin des Universitätslehrgangs „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“

  • Studium: Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden" (abgeschlossen), Molekulare Biologie (abgeschlossen), Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsgeschichte (laufend)
  • Tätigkeit: Produktspezialistin – Molekulare Diagnostik

Ich habe mich für den Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ entschieden, weil…

…ich als zweisprachig Aufgewachsene bereits über eine Basis verfügte, die ich mit akademischem Wissen erweitern wollte, um die Qualität meiner Dolmetsch- und Übersetzungsarbeit zu verbessern.

Diesen Universitätslehrgang würde ich Personen empfehlen, die…

…eine wissenschaftlich und akademisch fundierte Ausbildung suchen, um sich von Laien-Dolmetscher*innen/-Übersetzer*innen abzuheben.

Das Besondere am Universitätslehrgang ist,…

…dass er in kompakter, aber auch umfangreicher Form die wichtigsten Kenntnisse, Methoden und Tools vermittelt, die für eine Translationsarbeit notwendig sind.

Das hat mir am meisten gefallen: 

Der sprachwissenschaftliche Teil, sowie die Inhalte zum Dolmetschen und Übersetzen im Gesundheitswesen.

Völlig unerwartet waren für mich…

…die deutlichen Fortschritte, die man innerhalb kürzester Zeit erreichen konnte.

Das habe ich seit dem Abschluss des Universitätslehrgangs getan:

Ich gehe weiterhin derselben beruflichen Tätigkeit nach, die mich bereits vor und während des Studiums beschäftigte. Darüber hinaus belege ich ein weiteres Masterstudium im Bereich der Geisteswissenschaften, da ich als Naturwissenschaftlerin durch den Lehrgang auf den Geschmack der Geisteswissenschaften gekommen bin.


Farnoush Farshchi-Chudoba

Absolventin des Universitätslehrgangs „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“

  • Studium: Interkulturelle Pädagogik, Coaching, Organisations- und Personalentwicklung, Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden"
  • Tätigkeit: Interkulturelle Mitarbeiterin bei der NÖ Landesregierung

Ich habe mich für den Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ entschieden, weil…

…ich meine Dolmetsch- und Übersetzungskompetenz verbessern und professionalisieren wollte.

Diesen Universitätslehrgang würde ich Personen empfehlen, die…

…ihre sprachlichen Kompetenzen sowohl in ihrer Erstsprache als auch in Deutsch verbessern und professionalisieren möchten.

Das Besondere am Universitätslehrgang ist…

…der fachlich und inhaltlich hohe Standard der Studienrichtung sowie der hohe Praxisbezug des Studiums.

Diese Inhalte waren besonders spannend: 

Dolmetschen und Übersetzen, Notizentechnik, Terminologie-Arbeit.

Völlig unerwartet war…

…der Zusammenhalt unter den Studienkolleg*innen der Farsi-Gruppe.

Das habe ich seit dem Abschluss des Universitätslehrgangs getan:

Zusätzliche Dolmetschungen bei Gerichten und BVA, Koordination der Übersetzungen in mehr als 15 Sprachen in meinem Beruf.

Ein anderes Studium (Coaching) an der SFU, Sigmund Freud Privatuniversität absolviert.

 


Emine Gök-Akyeloglu

Absolventin des Universitätslehrgangs „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“

  • Studium: Bachelorstudium Soziologie, Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden"
  • Tätigkeit: Angestellte in einem öffentlichen Unternehmen

Ich habe mich für den Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ entschieden, weil…

…ich meine verborgene Leidenschaft für das Dolmetschen und Übersetzen während meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten entdeckte, aber auch Defizite erkannte, die ich ohne eine professionelle Ausbildung nicht ausgleichen hätte können.

Diesen Universitätslehrgang würde ich Personen empfehlen, die…

…ihre Leidenschaft für das Dolmetschen und Übersetzen entfachen wollen, philanthropisch sind, vielseitig interessiert sind und sich vorstellen können, zukünftig haupt- bzw. nebenberuflich als dolmetschende und übersetzende Personen zu arbeiten.

Das Besondere am Universitätslehrgang ist,...

…dass alle Lehrveranstaltungen von Expert*innen gehalten werden, die ihre Expertise in konzentrierter Form weitergeben und zu jeder Fragestellung die richtige Hilfestellung beitragen können.

Diese Inhalte waren besonders spannend: 

Neben den breitgefächerten und interessanten Inhalten zu Rechtsübersetzen und Dolmetschen haben mir die Tipps der Vortragenden gefallen, wie ich mein Wissen eigenständig erweitern und vertiefen kann.

Völlig unerwartet war…

…die gute Synergie innerhalb der Gruppe und mein Entschluss, die Prüfung zur gerichtlich beeideten Dolmetscherin abzulegen.

Das habe ich seit dem Abschluss des Universitätslehrgangs getan:

Derzeit arbeite ich in einem öffentlichen Unternehmen und absolviere das Master of Arts-Upgrade „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ und das Masterstudium Soziologie.

 


Sipan Hesse

Absolvent des Universitätslehrgangs „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“

  • Studium: Betriebswirtschaftslehre (BWL), Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden"
  • Tätigkeit: Sprachmittler | Public Relations Manager

Ich habe mich für den Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ entschieden, weil…

…ich jahrelang in Österreich und Deutschland als Sprachmittler gearbeitet habe und deshalb wollte ich meiner beruflichen Weiterentwicklung einen neuen Schwung verleihen.

Das Besondere am Universitätslehrgang ist,...

…dass diverse Fach- und Sprachkenntnisse in Wort und Schrift sowie Dolmetschtechniken vertieft und erweitert werden können. Das alles findet in einem multikulturellen Umfeld statt, wo es Verständnis und Respekt für die Vielfalt gibt.

Diese Inhalte waren besonders spannend: 

- Die medizinische und juristische Terminologie sowie die Geschichte des Übersetzens/Dolmetschens.
- Die tolle und professionelle Lehrkraft.
- Die zahlreichen simulierten und fiktiven Gerichtsverfahren (Mock trials).

Völlig unerwartet war…

…wie schwierig und unterschätzt Simultandolmetschen ist! Ich habe seit dem Abschluss mehr Respekt für die Kolleg*innen.


Zilal Khatib

Absolventin des Universitätslehrgangs „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“

  • Studium: Arabische Literatur, Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden"
  • Tätigkeit: Integrationskoordinatorin beim ÖIF

Ich habe mich für den Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ entschieden, weil…

…ich selbst erlebte, wie schwierig es ist, mit anderen zu kommunizieren, wenn man die Sprache nicht beherrscht. Da erkannte ich die Wichtigkeit der Dolmetscher*innen.
Nachdem ich meine Sprachkenntnisse verbessert hatte, begann ich als Laiendolmetscherin bei der Diakonie zu arbeiten. Als ich von diesem Lehrgang hörte, nahm ich am Infoabend teil und war davon überzeugt, dass dieser Lehrgang der erste Schritt in meiner Berufskarriere in Österreich war.

Diesen Universitätslehrgang würde ich Personen empfehlen, die…

…Interesse daran haben, mit Menschen zu arbeiten und ihre Kenntnisse in diesem Bereich zu vertiefen.   

Das Besondere am Universitätslehrgang ist,…

…dass er sehr vielfältig ist, sowohl in Hinsicht auf die Student*innen als auch auf die Inhalte. Denn es gab Student*innen aus verschiedenen Ländern mit diversen Kompetenzen.

Das hat mir am meisten gefallen:

Als wir im Translationswissenschaftszentrum waren und in der Kabine Simultandolmetschen geübt haben.

Diese Inhalte waren besonders spannend: 

Die Inhalte waren sehr umfangreich. Viele Bereiche wurden abgedeckt, wie z.B. Strafrecht, Zivilrecht und Gesundheitswesen. Sowohl Dolmetschen als auch Übersetzen wurden ausführlich behandelt.

Völlig unerwartet war…

…der Lockdown und das Distance Learning. Es war eine Herausforderung, die Dolmetsch-Übungen online zu erledigen, weil beim Dolmetschen der Blickkontakt und die Körperhaltung wichtig sind. Diese zwei Faktoren waren über Video schwer zu erfüllen.

Das habe ich seit dem Abschluss des Universitätslehrgangs getan:

Ich habe mich dazu entschieden, das Master-Upgrade zu absolvieren und bin gerade dabei, meine Master-Thesis zu schreiben.


Anton Marku, M.E.S., MA

Absolvent des Universitätslehrgangs „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“

  • Studium: Literatur, Rechtswissenschaften und Politikwissenschaften, Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden"
  • Tätigkeit: Rechtsberater in Asyl- und Fremdenrecht bei BBU

Ich habe mich für den Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ entschieden, weil…

…ich in meiner Heimatstadt Literatur studiert habe, wo ich auch mit Werken deutschsprachiger Autoren vertraut war und ich wollte meine Kenntnisse der deutschen Sprache erweitern, um mich nach einiger Zeit mit schriftlichen Übersetzungen befassen zu können.

Diesen Universitätslehrgang würde ich Personen empfehlen, die…

nicht nur daran interessiert sind, sich eines Tages als Übersetzer*innen zu engagieren, sondern auch denjenigen, die eine Leidenschaft für Sprache haben und ihr Wissensspektrum erweitern möchten.

Das Besondere am Universitätslehrgang ist,...

…dass Lehrplan, Struktur und Unterrichtsniveau, das dynamisch und intensiv, aber auch sehr interaktiv ist, vor allem auf einer modernen Herangehensweise an den Lernprozess basieren.

Das hat mir am meisten gefallen: 

Gewonnene Kenntnisse, insbesondere im Zusammenhang mit dem Gerichtsverfahren in Österreich und der dort verwendeten Terminologie, sowie Übersetzungen im Rahmen von Gruppenübungen.

Völlig unerwartet war…

…der erzielte Fortschritt in kurzer Zeit, da Sie fast täglich in ständigem Kontakt sowohl mit der Muttersprache als auch mit der deutschen Sprache und ihren Besonderheiten stehen.

Das habe ich seit dem Abschluss des Universitätslehrgangs getan:

ich bin am Ende meines Masterstudiums in diesem Lehrgang mit dem Ziel, dieses Projekt bis Ende des Jahres abzuschließen. Die nächste Station wird ein weiteres Masterprogramm oder, warum nicht, ein Doktorat in Sozialwissenschaften sein. In der Zwischenzeit möchte ich im Bereich der Übersetzung tätig sein.


Mohammad Jamil Muarrawi

Absolvent des Universitätslehrgangs „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“

  • Studium: Bachelor Agraringeneurwesen, Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden"
  • Tätigkeit: Behördendolmetscher

Ich habe mich für den Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ entschieden, weil…

…ich mich gerne mehr mit dem Thema Professionelles Dolmetschen und Übersetzen auseinandersetzen wollte und gleichzeitig die offenen Fragen, die sich mir während der letzten fünf Jahre im Dolmetschbereich gestellt hatten, beantwortet haben wollte und weil ich das durch die Teilnahme am Universitätslehrgang erworbene Wissen in der Praxis anwenden wollte.

Diesen Universitätslehrgang würde ich Personen empfehlen, die…

…ihre Dolmetschleistung ganz präzise übertragen wollen und die die Unterschiede und die Feinheiten durch den Austausch mit den anderen Teilnehmer*innen unter Beaufsichtigung und Unterstützung der Vortragenden hervorheben, merken und herauskristallisieren wollen.

Das Besondere am Universitätslehrgang sind…

…die Rollenspiele und das Simulieren von Dolmetschsituationen, wie Aufklärungsgespräche in einer Arztpraxis, Gerichtsverhandlungen im Gerichtssaal oder die Einvernahme von Asylwerber*innen.

Diese Inhalte waren besonders spannend: 

Dolmetschen im Gesundheitswesen, Dolmetschen in gerichtlichen Verfahren und Recherche und Terminologiearbeit.

Völlig unerwartet war,…

…dass man viel Spaß in der Gruppe hatte, vor allem bei den „Vom Blatt Dolmetschen“-Übungen, wo man manchmal komische Wörter in der Zielsprache erfindet, um das Satzende irgendwie formuliert zu bekommen. Das brachte alle immer zum Lachen.

Das habe ich seit dem Abschluss des Universitätslehrgangs getan:

Ich weiß ganz genau, wie ich mich bei jeder Dolmetschsituation verhalten soll, wie ich die Notiztechnik problemlos anwende, wie ich mich richtig verhalte und professionelle Dolmetschleistungen bei den verschiedenen Institutionen abliefern kann und wie ich Recherchearbeit und Terminologiearbeit mit den Definitionen auflisten und jeder Zeit abrufen kann.

Der Universitätsabschluss hat mir bessere Chancen in dieser Berufsbranche ermöglicht und ich wurde seitdem besser bezahlt.


Nora Reichart

Absolventin des Universitätslehrgangs „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“

  • Studium: Bachelorstudium Soziologie an der Universität Wien; Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden" an der Universität Wien
  • Tätigkeit: freiberufliche Dolmetscherin und Übersetzerin

Alumnitestimonial von Nora Reichart

Durch den Flüchtlingsstrom 2015 hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig und gefragt die Bedeutung einer professionellen Sprachmittlung im Vergleich zum Laiendolmetschen ist. Die hierfür notwendigen Fertigkeiten werden im Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ exzellent vermittelt. Langjährig und vielseitig tätige Expert*innen sensibilisieren die Teilnehmenden für die linguistischen Dimensionen, Brücken und Feinheiten und begleiten sie beim Erwerb des erforderlichen Fachjargons aus den Bereichen Recht, Gesundheit und Bildung. Parallel dazu werden Strategien für die schriftliche Übersetzung behördlicher Dokumente erarbeitet. Ich sehe diesen Lehrgang als essentielle Säule für die fachliche und gesellschaftliche Aufwertung des Dolmetscher*innenberufs.

Ich habe mich für den Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ entschieden, weil…

…ich mit meiner Begeisterung für Sprachen zum einen und meinem beruflichen Hintergrund als Sozialarbeiterin einen besonderen Beitrag zur Gewährleistung von professioneller Kommunikation im Gerichts- und Behördenwesen leisten wollte.

Diesen Universitätslehrgang würde ich Personen empfehlen, die…

…beide Sprachen mündlich wie schriftlich fließend beherrschen, idealerweise bereits Kenntnisse im Dolmetschen und bezüglich der österreichischen Behördenlandschaft mitbringen und sich vor allem vorstellen können, zukünftig mit Freude und Engagement im Dolmetsch- und Übersetzungsbereich tätig zu sein.

Das Besondere am Universitätslehrgang ist,…

…dass er binnen relativ kurzer Zeit viel und breit gefächertes Wissen vermittelt – nicht nur auf der sprachlichen, sondern auch auf der behördlichen Ebene. So werden die österreichische Gerichtsstruktur, Rechtskenntnisse im Zivil-, Straf- und Asylrecht, aber auch die zum Dolmetschen essentiellen Kenntnisse im Gesundheits- und Bildungswesen vermittelt. Auch kognitive Leistungen wie die Konzentration und das Gedächtnis werden trainiert und somit an die Erfordernisse des Dolmetsch-Alltags herangeführt.

Das hat mir am meisten gefallen: 

Mich persönlich hat vor allem die Praxisbezogenheit vieler Lehrveranstaltungen angesprochen – seien es die Vorlesungen zum Thema Recht, zum Thema Asylverfahren oder die vielen wertvollen Beispiele aus der Berufserfahrung der Lehrenden als Übersetzer*innen und Dolmetscher*innen. Zum vermittelten Wissen wird seitens der Lehrpersonen stets der Bezug zur Praxis hergestellt.

Das habe ich seit dem Abschluss des Universitätslehrgangs getan:

Freiberufliche Tätigkeit als Video- und Audiodolmetscherin für Arabisch bei SAVD Videodolmetschen GmbH, sowie bei diversen NGOs.

Erfolgreiche Absolvierung der Zertifizierungsprüfung zur allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscherin für die Arabische Sprache (seit Jänner 2021 als Gerichtsdolmetscherin in Österreich tätig).

Mitwirkung beim Übersetzungsprojekt des ÖVGD (Übersetzung der Rechtsterminologie zur Prüfungsvorbereitung ins Arabische).

Aktuell: Master-Upgrade „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ an der Universität Wien.


Zwei Alumni des Universitätslehrgangs "Dolmetschen für Gerichte und Behörden", Farzaneh Vahed Monfared (Sprachexpertin, Spezialistin für medizinisches Dolmetschen, Kultur- und Deeskalationsberaterin) und Abdullah Taha (Teamleiter der Dolmetschergruppe in der Messe Wien), waren im Mai im Corona-Notquartier in der Messe Wien im Einsatz und konnten das im Universitätslehrgang Gelernte in die Praxis umsetzen.

Nachdem Anfang Mai in einer Wiener Asylunterkunft mehrere Bewohner*innen und Betreuer*innen positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, verlegte die Stadt Wien rund 300 Geflüchtete in das Corona-Notquartier in der Messe Wien.

Vor Ort unterstützte ein Dolmetschteam (Arabisch und Dari/Farsi) in Schutzausrüstung, das neben Dolmetschen und Übersetzen auch andere Aufgaben wie Beratung, Deeskalation und Kulturvermittlung übernahm – darunter Farzaneh Vahed Monfared und Abdullah Taha, die den Universitätslehrgang "Dolmetschen für Gerichte und Behörden" (Grundlehrgang) 2017 am Postgraduate Center abgeschlossen haben und derzeit im darauf aufbauenden Master-Upgrade inskribiert sind. "Dank unserer großartigen Ausbildung und Erfahrungen am Postgraduate Center konnten wir die Umstände sowohl für die 300 Bewohner*innen als auch für den Krisenstab enorm verbessern", so die beiden Alumni. Es war eine immense Herausforderung, wie die beiden Dolmetscher*innen bestätigen: "Wir waren bis zu 24 Stunden pro Schicht unter schwierigsten Bedingungen und akuter Ansteckungsgefahr im Einsatz, machten dabei aber auch eine einzigartige Erfahrung." Die Mitglieder des Krisenstabs waren sehr dankbar und diesen Dank möchten die beiden Absolvent*innen auch mit allen an ihrer Ausbildung Beteiligten gerne teilen."

Alumni in der Messe Wien im Einsatz