Einblicke in die kooperative Stadt- und Regionalentwicklung und darüber hinaus

 

Die "unternehmerische Region": kreativ, lösungsorientiert und zielgerichtet – Start des Zertifikatskurses

18.10.2021

Am 14. Oktober 2021 starteten 19 Studierende in das dritte Modul des Universitätslehrgangs bzw. in den Zertifikatskurs "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung – Die unternehmerische Region". Die Lehrveranstaltung fand erstmals "hybrid" statt, die Teilnahme war also online oder in Präsenz am Campus der Universität Wien möglich. Ein Experiment, das technisch wie organisatorisch gelang.

Start ins neue Semester

Im Rahmen des Kick-Offs gaben Yvonne Franz und Martin Heintel, wissenschaftliche Leitung des Weiterbildungsprogramms, gemeinsam mit einigen Lehrenden eine vielversprechenden Einführung in die Lehrveranstaltungen und Themen des aktuellen Semesters. Im Anschluss daran stellten internationalen Gäste wie Alwin Beernink das Standortentwicklungsprojekt Park Strijp Beheer B.V. in Eindhoven in den Niederlanden, sowie Martin Krautgartner und Michael Wannemacher das Naturkosmetikunternehmen Ringana GmbH in der Steiermark (Österreich) vor. Neben Einblicken in die unternehmerische Standortentwicklung gab es vor allem Diskussionsbedarf im Zusammenhang mit Standortwahl, Bürger*innenbeteiligung, sowie Kooperation zwischen öffentlichen und privaten Akteur*innen. Während Strijp-S einen ganzheitlichen Ansatz einer Betriebsstandortentwicklung der ehemaligen Philipswerke verfolgt, der neben Unternehmensansiedlung auch Wohnbau und Integration von Wissenschaftsinstitutionen beinhaltet, ist Ringana ein dynamisches Unternehmen in einer ländlich geprägten Region mit etwa 450 Mitarbeiter*innen am Standort Hartberg. Allein durch das Wachstum des Betriebsstandorts kam es zu einem Zuzug auch internationaler qualifizierter Arbeitskräfte in die Region.

Während des anschließenden fachlichen Inputs integrierten Yvonne Franz und Martin Heintel bereits erste Charakteristika einer "unternehmerischen Region" und betteten diese auch im wissenschaftlichen Kontext ein. Eine Region ist in diesem Verständnis jedenfalls nicht mit einem Unternehmen gleichzusetzen. Unternehmertum in einer Region hat hingegen sehr viel mit regionaler Kooperation und auch sozialer Verantwortung zu tun – dann jedenfalls, wenn sowohl das Unternehmen, wie auch die Region und deren Menschen gleichermaßen nachhaltig profitieren können.

Abschluss des Zertifikatskurses "Die smarte Region"

Abschließend überreichte die Lehrgangsleitung den Absolvent*innen des Zertifikatskurses "Die smarte Region" ihre Zertifikate. Wir gratulieren nochmals sehr herzlich! Einige Absolvent*innen besuchen nun auch "Die unternehmerische Region" bzw. sogar den Universitätslehrgang. Wir freuen uns darauf, weiterhin den berufsbegleitenden Fortbildungsweg gemeinsam zu gehen.


Lesetipp: "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung": Anforderungen und Einblicke in ein postgraduales Weiterbildungsangebot an der Universität Wien

Cover uniMind Band 10 zum Thema Konnektivität

11.10.2021

In der Reihe "University – Society – Industry. Beiträge zum lebensbegleitenden Lernen und Wissenstransfer" ist vor kurzem der zehnte Sammelband mit dem Titel "Konnektivität. Über die Bedeutung von Zusammenarbeit in der virtuellen Welt" erschienen.

Unsere wissenschaftliche Leitung, Yvonne Franz und Martin Heintel, geben in einem Kapitel Einblick in die Ausgangsüberlegungen, Zugänge, Anforderungen und die Umsetzung des Weiterbildungsprogramms "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung".

Zum Beitrag

Details und Bestellmöglichkeiten: "Konnektivität. Über die Bedeutung von Zusammenarbeit in der virtuellen Welt"


Online-Exkursion: Best Practices zu smarten Regionen in Kopenhagen, Oslo & Helsinki

Screenshot der Online-Lehrveranstaltung

Maps: © Norwegan University of Life Sources

12.06.2021

Den spannenden Abschluss eines erfolgreichen Semesters zum Thema "Die smarte Region" bildete die Online-Exkursion "International Best Practices" am Samstag, 12. Juni 2021. Die Studierenden erhielten einen Einblick in den internationalen State of the Art von Strategien und Entwicklungsprozessen smarter Stadt(regionen). Vier externe Expert*innen präsentierten aus ihrer wissenschaftlichen und berufspraktischen Expertise heraus die "smarten" Zugangsweisen der Stadt- und Regionalentwicklung in Kopenhagen, Oslo und Helsinki sowie in "digital villages" in Deutschland:

  • Martin Zerlang (Universität Kopenhagen)
  • Roberta Cucca (Universität für Umwelt- und Biowissenschaften, Oslo)
  • Johanna Lilius (Aalto Universität, Helsinki)
  • Steffen Hess (Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE, Deutschland)

Die Lehrveranstaltung bot Gelegenheit, das individuell erworbene Wissen zur smarten Stadt- und Regionalentwicklung im europäischen Kontext einzubetten. Durch die Diskussion mit den Expert*innen sowie abschließende Reflexion führte die wissenschaftliche Leitung des Weiterbildungsprogramms, Yvonne Franz und Martin Heintel.


"Die smarte Region" erfolgreich gestartet

24.03.2021

Vergangene Woche starteten 20 Teilnehmer*innen in das zweite Modul des Universitätslehrgangs bzw. in den Zertifikatskurs "Die smarte Region". Während des Sommersemesters wird ein differenziertes "smart Region"-Verständnis vermittelt und erarbeitet. Was heißt das? Zentraler Ausgangspunkt kooperativer Entwicklungsfragen ist die Gesellschaft und nicht die technologische Innovation – damit einhergehend ergeben sich Anknüpfungspunkte an Lebensqualität, Innovation und Ressourcenzugang.

Im Rahmen der Kick-Off-Veranstaltung mit der wissenschaftlichen Leitung, Yvonne Franz und Martin Heintel, sowie einigen Lehrenden dieses Moduls, stellten sich die Studierenden anhand vorab geführter Kurzinterviews gegenseitig vor. Im Fokus standen unter anderem Fragen wie:

  • Wann hast Du zum ersten Mal von einer "smarten Stadt"/"smart city" oder sogar "smart region" gehört?
  • Was macht für Dich eine "smart city" oder "smart region" aus?
  • Wann handelst du in deinem Alltag (noch) nicht "smart"?
  • Angenommen, du wärst für ein Jahr die/der "smarte Botschafter*in" deines Stadtteils/deiner Region/deines Bezirks. Was wäre deiner erste "smarte" Handlung/Aktivität/Initiative?

Dabei entstanden von den Teilnehmer*innen viele „smarte“ Ideen:


Podcasts: Wie gelingt eine "soziale Region" in der Zukunft?

01.03.2021

Die Teilnehmer*innen des Universitätslehrgangs "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung" zeigten ihre Kompetenzen als Podcaster*innen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Interaktion und Kommunikation von partizipativen Prozessen der sozialen Stadt- und Regionalentwicklung" im Modul „Die soziale Region“ wurden die Studienbeginner*innen selbst kreativ: In selbständig produzierten Podcasts stellen sie ausgewählte Themenbereiche einer "sozialen Region" vor und reflektieren diese bspw. mit Interviewgästen. Thematisiert werden aktuelle Herausforderungen, künftige Handlungsfelder oder auch der eigene berufliche Kontext im Zusammenhang mit einer "sozialen Region".

Wir danken den Studierenden, die uns ihre Podcasts zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen.


Was macht für Sie persönlich eine soziale Region aus?

26.01.2021

Das erste Semester des Universitätslehrgangs "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung" ist geschafft!
Im Modul "Die soziale Region" stellten wir die Frage nach einer sozial gerechten Zukunft in der kooperativen Stadt- und Regionalentwicklung. Zu Beginn des Semesters haben wir die Teilnehmer*innen gebeten, uns zu erzählen, was für sie persönlich eine soziale Region ausmacht. Einige Antworten gibt es im Video-Einblick:


Panel discussion: Entwicklungslinien einer "sozialen Region"

Screenshot der Online-Panel discussion

Online-Panel-discussion mit interessanten Gästen aus der Praxis, der wissenschaftlichen Leitung und den Studierenden

16.01.2021

Das erste Semester des Universitätslehrgangs "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung" neigt sich dem Ende zu. Im Rahmen der letzten Lehrveranstaltung "Interaktion und Kommunikation von partizipativen Prozessen der sozialen Stadt- und Regionalentwicklung" fand am Samstag, 16. Jänner 2021, eine spannende Online-Panel discussion zum Thema "Entwicklungslinien einer 'sozialen Region'" statt.

Die Moderation und Lehrveranstaltungsleitung übernahm das wissenschaftliche Leitungsteam des Universitätslehrgangs, Yvonne Franz und Martin Heintel. Zu Gast waren vier Expertinnen aus der beruflichen Praxis der Stadt- und Regionalentwicklung, die aktuelle Entwicklungsprojekte in unterschiedlichen (Stadt-)regionen darstellten:

  • Christina Holweg, WU Wien, Institute for Retailing and Marketing 
  • Verena Mörkl, SUPERBLOCK Ziviltechniker GmbH 
  • Julia Schlacher, Regionales Jugendmanagement Obersteiermark West 
  • Annett Steinführer, Thünen Institut Braunschweig 

Die Studierenden erhielten einen zusammenfassenden kritischen Überblick über die unterschiedlichen Entwicklungsdimensionen einer "sozialen Region". Durch den Multi-Perspektivenansatz der Lehrveranstaltung, gelang die Darstellung und Diskussion aktueller "sozial orientierter" Entwicklungsprojekte in unterschiedlichen (Stadt-)regionen. Die Diskutantinnen erläuterten aktuelle Herausforderungen bezüglich der Zieldimensionen einer "sozialen Region" und gingen auf künftige Handlungsfelder, Potenziale und Möglichkeiten ein. 

Die abschließende Diskussion gemeinsam mit den Studierenden bot die Möglichkeit einer kritischen Reflexion der unterschiedlichen Dimensionen einer "sozialen Region".


Webinar mit Martin Heintel im Rahmen der "SUM-Konferenz 2020"

15.12.2020

Das Stadt-Umland-Management Wien/Niederösterreich lädt im Jänner 2021 zu vier Webinaren des Veranstaltungsbogens "SUM-Konferenz 2020" ein. Die Webinare greifen die Themen auf, die im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 2. Dezember aufgeworfen wurden. Unter den Vortragenden ist auch Martin Heintel, wissenschaftliche Leitung des Universitätslehrgangs "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung":

  • Dienstag, 26. Jänner 2021 – 17.00 bis 18.00 Uhr
    Wie können Wien, die Umlandgemeinden und das Land Niederösterreich beim Schaffen von Räumen für resilientes Wirtschaften und Arbeiten an einem Strang ziehen?

Um Anmeldung bis 11. Jänner 2021 wird gebeten.

Details und vollständiges Programm


Wir sind gestartet!

19.10.2020

Der Universitätslehrgang "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung" ist im Oktober 2020 erfolgreich gestartet – vorerst digital.

14 Teilnehmer*innen erlangen Kenntnisse zu aktuellen Fragestellungen sowie kooperativen Handlungsansätzen aus relevanten Themenfeldern der kooperativen Stadt- und Regionalentwicklung.

Haben Sie ebenfalls Interesse?

Informieren Sie sich unter kooperativregion@univie.ac.at.


Teilnehmer*innen erzählen...

01.07.2020

Im Sommersemester 2020 fand zum ersten Mal der neue Zertifikatskurs "Die nachhaltige Region" statt. Zu Beginn haben uns die Teilnehmer*innen erzählt, wer sie sind und was sie sich von dieser Weiterbildung erwarten.

Mehr dazu gibt es im Video-Einblick:


"Die Region der Zukunft ist..."

07.05.2020

Zum Auftakt des Zertifikatskurses "Die nachhaltige Region" wurden unsere Teilnehmer*innen im Rahmen der Einführungs-Lehrveranstaltung gebeten, Hashtags zu produzieren, die ihre individuellen Assoziationen zur Region der Zukunft wiedergeben. 

Wie vielfältig und kreativ diese Assoziationen sind, sehen Sie an der daraus erstellten Wortwolke.

Darstellung der Hashtag-Wortwolke


Wir starten DIGITAL

01.04.2020

Herausfordernde Zeiten wie diese verlangen neue Herangehensweisen.

Aus diesem Grund nutzen wir für den im Mai 2020 startenden Zertifikatskurs "Die nachhaltige Region" alle modernen Möglichkeiten des virtuellen Lernens und machen für Sie Lerninhalte erstmalig ortsunabhängig erlebbar.

Gestalten Sie mit uns Digitalisierung!

Für alle Kurzentschlossenen: Anmeldung über das Anmeldeformular 


„Gold is not a human right, housing is!“

17.02.2020

Anlässlich des Welttages der sozialen Gerechtigkeit zeige die Ciné ONU-Reihe der Vereinten Nationen den Dokumentarfilm "Push" über eines der brennendsten Themen unserer Zeit: Wohnraum, zu teurer Wohnraum.

Urban Renaissance, Finanzialisierung, sozialer Wohnbau...

In der anschließenden Diskussionsrunde gab Yvonne Franz Einblicke in die Thematik des Wohnungsmarktes im Wiener Kontext.

Rückblick zur Veranstaltung


"Die Stadt der Zukunft wird so werden, wie wir sie uns zu denken trauen." – Wordrap

21.11.2019

Thomas Madreiter über die Stadt der Zukunft aus Wiener Perspektive. Im Wordrap mit Martin Heintel hat er uns verraten wie er sich Wien in der Zukunft zu träumen wagt.
 

Gibt es in der Stadt der Zukunft 2040 noch Stellplätze für Autos an der Oberfläche?

[Thomas Madreiter] Ja, aber nur für Carsharing Autos
 

Gibt es in der Stadt der Zukunft 2040 mehr Bäume als Autoabstellplätze in der Parkspur?

[Thomas Madreiter] Selbstverständlich mehr Bäume.
 

Ist Neubau im Jahr 2040 autofrei?

[Thomas Madreiter] Nein, da es hoffentlich eine Rettung, Feuerwehr, Müllabfuhr etc. geben wird.
 

Wird 2040 der Gürtel die größte, neu entstandene Parkanlage Wiens sein?

[Thomas Madreiter] Das will ich nicht ausschließen. Jedenfalls aber wird er in einem erhöhten Ausmaß verkehrsreduziert sein.  
 

Gibt es in der Stadt der Zukunft 2040 in jedem Wohnhaus Balkone?

[Thomas Madreiter] Hoffe ich doch.
 

Wird 2040 jedes Gebäude in Neubau einen grünen Pelz aka. vertikale Begrünung haben?

[Thomas Madreiter] Ich hoffe zumindest ein hoher Anteil der Gebäude und ein hoher Anteil der Fassaden. Ob dies für alle Gebäude umsetzbar ist…da kommt jetzt der Techniker in mir hoch, da es angefangen bei denkmalgeschützten Gebäuden und Objekten über größere Bauhöhen und historische Gebäude gewisse Restriktionen gibt, aber wir lassen uns von dem die Vision nicht kaputt machen. Wir müssen schauen, dass wir so weit wie möglich kommen.  
 

Thomas Madreiter, vielen Dank für das Gespräch!

Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien, im Wordrap mit Martin Heintel (Universität Wien).

Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien im Wordrap mit Martin Heintel (Universität Wien).


Agenda Forum 2019: Stadt der Zukunft am Beispiel Neubau 2040

14.11.2019

"Die Stadt der Zukunft wird so, wie wir sie uns zu denken trauen."

Die Stadt der Zukunft aus Wiener Perspektive – wie sieht sie aus und wie kann sie gelingen? Welche Rolle spielen Aspekte wie leistbares Wohnen, Smart City, Klimawandel, Autos und Partizipation? Das uns mehr wurde beim Agenda Forum 2019 im Sophienspital im 7. Wiener Gemeindebezirk thematisiert.

Rund 70 interessierte und engagierte Bürger*innen folgten der Einladung zum Agenda Forum 2019 ins ehemalige Sopienspital im 7. Wiener Gemeindebezirk, um die Stadt der Zukunft sowie zukunftsfähige, visionäre Stadtentwicklung zu diskutieren. Nach der Begrüßung durch BV Markus Reiter stellten die 5 Agendagruppen ihre Arbeit und Ideen vor.

Planungsdirektor Thomas Madreiter skizzierte im Gesrpäch mit Martin Heintel seine Sicht auf eine nachhaltige Stadtentwicklung. Unter dem Motto "Stadt sind wir alle. Wir als Menschen machen die Stadt zur Stadt" wurden aktuelle Themen angesprochen und diskutiert, wie sich Bürger*innen aktiv dazu einbringen können.

Bei den anschließenden Mini-Labs haben wir viele Ideen und Träume von Bewohner*innen gesammelt. Die Themen reichten von Wohnen bis Verkehr, über Arbeiten bis zur Frage, wie wir im Jahr 2040 unsere Freizeit verbringen werden und wie wir den Klimaschutz nachhaltig umsetzen können.

Zum Abschluss gab es natürlich noch genug Zeit zum Vernetzen und für den Austausch mit engagierten und interessierten Bürger*innen.

Danke an Alle fürs Kommen, Mitmachen und Inspirieren.