Gemeinsames Mittagessen

Zwischen den Lehrveranstaltungsblöcken von Jonas Divjak und Nikolaus Forgó lud der Verein IT-LAW.AT die Studierenden des LL.M.-Programms zum gemeinsamen Mittagessen. Die Pause konnte kulinarisch und zum Austausch mit den Vortragenden genutzt werden. Alexandra Schrott und Max Mosing stellten IT-LAW.AT und das Tätigkeitsspektrum vor.

Die wissenschaftliche Interessensgemeinschaft IT-LAW.AT wurde von Absolventinnen und Absolventen des LL.M.-Programms gegründet. Sie hat sich in den 25 Jahren ihres Bestehens von einem „Absolventenverein“ zu einer übergreifenden Plattform im IT-Recht entwickelt.

Für Teilnehmer*innen des Masterprogramms ist die Mitgliedschaft im ersten Jahr gratis und im Herbst wird das 25-Jahr-Jubiläum gefeiert. 

 


Wir trauern um Peter Zöchbauer

Peter Zöchbauer im Rahmen einer Online-Lehrveranstaltung.

Wir trauern um Peter Zöchbauer

Rechtsanwalt Peter Zöchbauer ist am 6. April 2026 im Alter von 59 Jahren plötzlich verstorben. Als einer der bekanntesten Medienanwälte vertrat er beispielsweise die Zeitung Ö24, Novomatik oder René Benko. Seine fachliche Expertise war unbestritten.

Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit publizierte er einschlägig, etwa in der Zeitschrift „Medien und Recht“, in der er auch Mitherausgeber war. Darüber hinaus gab er sein umfangreiches Wissen gerne und geduldig weiter. Im LL.M.-Programm „Informations- und Medienrecht“ lehrte er über viele Jahre Medienrecht – sowohl in den Grundzügen als auch im spezialisierenden Wahlpflichtmodul. Seine Expertise floss darüber hinaus in Masterthesen ein, die er mit Umsicht betreute. Noch Ende März nahm sich Peter Zöchbauer Zeit für eine Abschlussprüfung.

Liste der betreuten Masterthesen

  • „Welch’ triste Welt ohne Kinderfotos!"
  • Haftung und Auskunftspflicht von Forenbetreibern nach MedienG und ECG
  • Das Recht am eigenen Bild und die Problematik der Annahme des Einverständnisses
  • Rechtliche Rahmenbedingungen von Kinderfotos
  • Schutz des Privatlebens öffentlicher Personen
  • Das Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit im digitalen Zeitalter
  • Charakteristik der journalistischen Sorgfalt und ihre spezifischen Ausprägungen
  • Hass-im-Netz-Bekämpfungs-Gesetz: neu: §17a Abs 2 ABGB - verschwinden Kinderfotos aus der medialen Welt?
  • Grenzen des immateriellen Schadenersatzes bei einem Shitstorm

Auch für unsere Absolvent*innen nahm er sich alle zwei Jahre Zeit und brachte uns in der Wachau im Medienrecht wieder auf den aktuellsten Stand der Literatur und Judikatur.

Der Tod von Peter Zöchbauer hinterlässt eine große Lücke und wir verlieren mit ihm einen gewichtigen Vertreter für Meinungs- und Pressefreiheit sowie Persönlichkeitsrechte.


Rückblick: Podiumsdiskussion "Law on Air"

Sprache ist ein wichtiges Werkzeug, auch für Jurist*innen. Und das nicht nur in der anwaltlichen Beratung oder im Gerichtssaal, sondern auch in Form von Podcasts. Über Form, und die Fragen wie, was, wann, warum und für wen, wurde auf der Podiumsdiskussion im Juridicum der Universität Wien intensiv diskutiert.

Podcasts - auch juristische - entstehen oft aus Freude und Begeisterung für ein Thema. Im Sinne einer strategischen Arbeit ist ein solcher auch Teil eines Außenauftritts und bringt somit Themen und Menschen nach außen. Damit wird ein Podcast auch zu einem Instrument einer Kunden- und Zielgruppenbindung, denn Menschen kaufen schließlich von Menschen. 

Lehrgangsleiter Nikolaus Forgó berichtete über sein ersten Videoformate, damals in den 2000er Jahren an der Leibniz Universität Hannover. An der Universität Wien war er ab 2017 plötzlich mit einer Lehrveranstaltung für 4.500 Teilnehmern konfrontiert. Die Abhaltung in einem Hörsaal war mangels Platzangebots undenkbar, somit war ein Onlineformat das Gebot der Stunde. Daraus entwickelte sich Ars Boni, mit derzeit rund 5.500 Abonnent*innen und rund 650 Folgen. 


Die Veranstaltung "Law on Air: Legal Podcasting in Praxis & Lehre" fand am 9. April 2026 im Dachgeschoß des Juridicums statt. Žiga Škorjanc vom Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht diskutierte mit Dora Bertrandt (Paragraphinnen), Nikolaus Forgó (Universität Wien), Theresa Kamp (Law & Beyond) und Bernd Simon (Knowledge Markets). Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Juristenverband ausgerichtet.


Stipendium: Chance für junge Juristinnen und Juristen

In Kooperation mit der Tageszeitung "Die Presse" wird ein Freiplatz für das LL.M.-Programm Informations- und Medienrecht vergeben. Das Masterprogramm gehört zu den etabliertesten juristischen Lehrgängen in Österreich und wird an der Universität Wien seit 1999 angeboten. Die Absolventinnen und Absolventen sind hochqualifiziert und für die Herausforderungen des modernen Arbeitsmarktes bestens gerüstet.

Das Stipendium für das Lehrgangsjahr 2026/2027 deckt die Gebühren in der Höhe von 14.200 Euro ab.

Zielgruppe: Juristinnen und Juristen bis 30 Jahre

Bewerbungen für dieses Stipendium sind bis 31. August 2026 an das Postgraduate Center der Universität Wien per E-Mail an informationsrecht@univie.ac.at möglich. 

Bitte legen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen bzw. Dokumente bei: Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Publikationsliste, Qualifikationsnachweise, Empfehlungsschreiben, Bestätigungen über Auslandssemester, Fortbildungen etc.


4. Mai (18 Uhr): Online-Infoveranstaltung

Das LL.M.-Programm "Informations- und Medienrecht" bietet  die Möglichkeit, sich am Schnittpunkt von IT, Medien, Wirtschaft und Recht zu spezialisieren. Es versteht sich als die postgraduale Ausbildung zur Lösung von Rechtsproblemen im Informationszeitalter. Die Themenpalette reicht von IT-Recht, Urheber- und Medienrecht, Telekommunikationsrecht, IT-Strafrecht, Datenschutzrecht, Fragen der Datensicherheit, europarechtlichen Fragestellungen hin zu Legal Tech und KI-Recht.

Nutzen Sie die Gelegenheit und informieren Sie sich bei der Online-Infoveranstaltung (Zoom-Link). Es werden Inhalte und Ziele des Weiterbildungsprogramms präsentiert und das Program Managment steht für Fragen zur Verfügung.

Um Anmeldung unter informationsrecht@univie.ac.at wird gebeten.



LL.M.-Café am 15. April (9-11 Uhr)

Im LL.M.-Café des Postgraduate Center erhalten Sie einen kompakten und persönlichen Einblick in das vielfältige Weiterbildungsangebot im Bereich Recht. Tauschen Sie sich mit den Programmverantwortlichen aus und gewinnen Sie Eindrücke aus erster Hand – in angenehmer Atmosphäre und bei einer Tasse Kaffee.

 

Mittwoch, 15. April 2026, 9:00 - 11:00 Uhr
Juridicum-Haupteingang
Schottenbastei 10-16, 1010 Wien



Präsentation der Gedenkschrift für Leo Reisinger (1944-1985)

Das LL.M.-Programm Informations- und Medienrecht lud am 25. November zur Präsentation der Gedenkschrift für Leo Reisinger "Anfänge, Entfaltung und Perspektiven der Rechtsinformatik in Österreich". 

Das Buch würdigt Reisingers wissenschaftliches Werk und seinen Einfluss auf Generationen von Forscherinnen und Forschern. Die Beiträge, hervorgegangen aus einer Gedenkveranstaltung im Februar 2024, beleuchten zentrale Stationen seines Denkens, die Entwicklung der österreichischen Rechtsinformatik und den Wandel der juristischen Methode im digitalen Zeitalter. 

Zur Bestellung

Die Herausgeber Markus Holzweber, Günther Schefbeck und Friedrich Lachmayer mit Verlagsleiter Ernst Grabovszki - Foto: Stefanie Grüssl


IT-LAW.AT Mitgliedschaft für Studierende

Die wissenschaftliche Interessensgemeinschaft IT-LAW.AT wurde von Absolventinnen  und Absolventen des LL.M. Programms gegründet und hat sich von einem "Absolventenverein" hin zu einer übergreifenden Plattform im IT-Recht entwickelt.

Die Mitgliedschaft ist für die aktuellen Studierenden des Masterprogramms gratis. 

 

 


Wir gratulieren unseren Absolvent*innen!

Am 18. November luden die LL.M. Programme "Informations- und Medienrecht", "Steuerrecht und Rechnungswesen", "Tourismus und Recht" sowie "Wohn- und Immobilienrecht" zur Abschlussfeier in den Großen Festsaal der Universität Wien.

Seitens der Universität Wien begrüßte Vizestudienpräses Julia Wippersberg die Festgäste und in besonderer Weise die Absolvent*innen.

In der Festansprache wies Franz Stefan Meissel, Vizedekan und Studienprogrammleiter der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, auf die Bedeutung der Masterprogramme als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis hin. Die rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien ist mittlerweile die größte im deutschsprachigen Raum und erlaubt daher ein breites Angebot an Disziplinen. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den LL.M.-Programmen wider, die diesen hohen Praxisbezug aufweisen. 

Nach der Überreichung der Urkunden durch die jeweiligen Lehrgangsleiter*innen (Nikolaus Forgó, Daniela Hohenwarter-Mayr und Helmut Ofner) stimmte das Bläserquartett „Celebration" an und die Absolvent*innen konnten mit Familie und Freunden mit einem Glas Sekt auf den erfolgreichen Abschluss anstoßen.

Wir gratulieren unseren Absolvent*innen! Foto: Jasmine Fassl


Privacy Ring 2025 an der Universität Wien – Datenschutz in der digitalen Bedrohungslage

Die internationale Tagung "Privacy Ring", gegründet von Judith Leschanz und Iris Phan, versammelt jährlich Expert*innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, um aktuelle Fragen des Datenschutzes zu diskutieren. Die diesjährige Veranstaltung an der Univerisität Wien stand unter dem Titel „Datenschutz in der digitalen Bedrohungslage“ und widmete sich den Herausforderungen durch Cybersecurity-Risiken.

Highlights aus den Vorträgen:

  • Sebastian Brüggemann betonte die Bedeutung aktueller Dokumentation für Compliance und Incident Management. Weniger gespeicherte Daten bedeuten geringeres Risiko.

  • Ursula Sury erinnerte daran, dass Informationsmanagement weit über personenbezogene Daten hinausgeht – auch geistiges Eigentum und Betriebsgeheimnisse sind zu schützen.

  • Tilman Herbrich berichtete über mögliche Änderungen der ePrivacy-Richtlinie und Tracking-Umgehungen.

  • Nikolaus Forgó sprach über politische Herausforderungen, etwa die Rolle des BMI bei der Cybersicherheitsgesetzgebung und Risiken durch staatliche Spyware.

  • Mathias Schmidl gab Einblicke in die Arbeit der österreichischen Datenschutzbehörde und deren Beitrag zu neuen Regulierungen.

Im abschließenden Panel mit allen Vortragenden wurden unter der Moderation von Iris Phan und Judith Leschanz u.a. die wachsenden Aufgaben der Datenschutzbehörde bei begrenzteren Ressourcen ebenso wie der zunehmende KI-Einsatz diskutiert. 

Privacy Ring 2025: Ursula Sury. Foto: Niklas Fattinger

Privacy Ring 2025: Nikolaus Forgó. Foto: Niklas Fattinger

Privacy Ring 2025: Podiumsdiskussion. Foto: Niklas Fattinger


Start des Masterprogramms "Informations- und Medienrecht"

Am Oktober 2025 wurde mit den ersten Lehrveranstaltungen zu informationstechnischen Grundlagen der neue Jahrgang des LL.M.Programms "Informations- und Medienrecht" eröffnet.

Die Lehrveranstaltungen werden allesamt in hybrider Form abgehalten. 

 


Fünfter Vorbereitungskurs zur CIPP/E-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen

Certified Information Privacy Professional/Europe (CIPP/E)

In Zusammenarbeit mit dem EYECOON PrivacyTrainingCenter konnte zum fünften Mal ein Online-Lehrgang für Studierende der Universität Wien organisiert werden. Dieser dient zur Vorbereitung auf die Zertifizierung zum "Certified Information Privacy Professional/Europe (CIPP/E)" der International Association of Privacy Professionals (IAPP).

Der Lehrgang umfasste insgesamt elf Module, die von den Vortragenden Andreas Zavadil (Referent bei der österreichischen Datenschutzbehörde) und Rudolf Periny (Firma EYECOON) begleitet wurden. 30 Teilnehmer*innen haben an den einzelnen Modulen teilgenommen. Rudolf Periny hob die Zusammensetzung der Gruppe positiv hervor, die sich einerseits aus Studierenden des Regelstudiums und andererseits aus Studierenden des Masterprogramms "Informations- und Medienrecht" zusammengesetzt hat. "Dadurch war ein intensiver Austausch möglich und junge Studierende konnten von den Erfahrungen der bereits im Berufsleben stehenden Studierenden profitieren." Nikolaus Forgó, Vorstand des Instituts für Innovation und Digitalisierung im Recht, ergänzt: "Ich freue mich, dass es erneut gelungen ist, einen niederschwelligen und für die Studierenden kostenlosen Zugang zu dieser international anerkannten Zertifizierung zu organisieren."


Stimmen unserer Absolvent*innen



Schreiben! Aber wie?

Aller Anfang ist ... ein Wort. Aber wo soll ich anfangen? Wie finde ich den roten Faden? Was tue ich bei einer Schreibblockade? Und warum kann das alles nicht einfach ChatGPT übernehmen?

Am 18. Oktober organisiert das Masterprogramm "Informations- und Medienrecht" einen Schreibworkshop mit Hellin Jankowski (Die Presse). 
Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung

 


Spezialisierungsmodul KI im Recht

Anfang Juni fand das Modul "Legal Innovation: KI im Recht" statt. An dieser Spezialisierung nahmen Student*innen und Absolvent*innen teil. Inhaltlich wurde der Bogen von KI-Anwendungsbereichen zu rechtlichen Themen (Datenschutz, Urheberrecht, Vertragsrecht) hin zu Themen wie KI-Risikomanagement, KI-Governance oder KI-Compliance gepannt.  

 


Digitalisierung: ein Thema für unsere LL.M.-Programme

Fotocredit: TaxTech Konferenz

Digitalisierung: ein Thema für unsere LL.M.-Programme

Die LL.M.-Programme Steuerrecht und Rechnungswesen sowie Informations- und Medienrecht waren bei der diesjährigen TaxTechKonferenz in Wien vertreten.

Unsere Program Manager haben inspirierende Gespräche geführt und wertvolle Einblicke in die neuesten Trends und Technologien im Bereich Digitalisierung gewonnen.

Ein großes Dankeschön an alle Redner*innen und Teilnehmer*innen für die spannenden Diskussionen und den Wissensaustausch.


Traumhafte Kulisse, inspirierende Gespräche und hochkarätige Vorträge - das war unser Brush-UP-Seminar2025

Die Wachau hat sich von der besten Seite gezeigt: ideal für unser Brush-Up-Seminar in Weißenkirchen in der Wachau, das wir am 4. und 5. April gemeinsam mit IT-LAW.AT veranstalt.

An den beiden Tagen gab es Vorträge und Diskussion zu Medienrecht (Peter Zöchbauer), Telekommunikationsrecht (Wolfgang Feiel), Datenschutzrecht (Mattthias Schmidl) und Urheberrecht (Albrecht Haller). Der fachliche Austausch wurde am Abend weitergeführt. 

Zwischen Brettljause und Weinverkostung konnte Carina Zehetmaier mit den Teilnehmer*innen zu KI & Recht diskutieren.

Vielen Dank an alle Vortragenden und Teilnehmer*innen!


Hannes Tretter (1951-2025)

Hannes Tretter (1951-2025)

A.o. Univ.-Prof. i.R. Dr. Hannes Tretter ist am 17. März 2025 im Alter von 73 Jahren nach einer schweren Krankheit verstorben.

Hannes Tretter promovierte 1975 zum Doktor der Rechtswissenschaften. Nach dem Gerichtsjahr und seiner Mitarbeit am Verfassungsgerichtshof trat er ab 1978 in das Institut für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Wien ein. Hier widmete er sich in besonderer Weise dem Schutz der Grund- und Menschenrechte, was durch die außerordentliche Universitätsprofessur für Grund- und Menschenrechte sowie die wissenschaftliche und administrativen Leitung des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte (BIM) in Wien unterstrichen wurde. 

Bereits in dieser Rolle kam er Ende der 1990er Jahre mit dem noch zu gründenden Universitätslehrgang für Informations- und Rechtsinformation in Kontakt, den er von Beginn an uneigennützig und nachhaltig unterstützte. Operativ engagierte er sich etwa im Beirat des Lehrgangs oder im Förderverein. Außerdem leitete er ab 1999 die Lehrveranstaltung zu Grund- und Menschenrechten. Seine praktische Unterstützung und sein Geschick bei der Lösung administrativer Probleme zeigten sich unter anderem darin, dass er dem Universitätslehrgang nicht nur durch das Büro in der Heßgasse ein Dach über dem Kopf bot, sondern auch bei dessen Umzug vom Kohlmarkt in die Schottenbastei die Nutzung von Räumlichkeiten in die Wege leitete,  die zuvor vom Ludwig Boltzmann Institut genutzt worden waren.

Seine fachliche Expertise war unbestritten, und auch als Vortragender überzeugte er nachhaltig und jedes Jahr aufs Neue. In Erinnerung bleiben aber auch Kleinigkeiten, die seinen unbürokratischen Ansatz deutlich machten. So stellte er dem Universitätslehrgang zwei Telefonklappen des BIM zur Verfügung, solange die Universität Wien diese nicht für zwei Mitarbeiter*innen ohne Organisationszugehörigkeit einrichten konnte. Selbst als in den Büroräumlichkeiten ein Wasserhahn tropfte, reparierte Hannes Tretter diesen schnell während einer Lehrveranstaltungspause.

Seine Energie und seine Bereitschaft, sich stets auf Neues einzulassen, zeigten sich auch in der Acquise der ersten Twinning-Projekte für das BIM: In Zusammenarbeit mit dem Lehrgang sollten die Datenschutzbehörden Litauens und Lettlands auf den EU-Beitritt vorbereitet werden. Trotz wirklich schwieriger Rahmenbedingungen war er auch hier stets ein Fels in den Brandungen der EU Bürokratie und ein Wegbereiter für viele und Vieles danach. 

Wir verlieren mit Hannes Tretter einen wachen und kritischen Geist, einen Meister der Lösungsfindung in komplexen Zusammenhängen, einen zuverlässigen Verfechter des Grundrechtsschutzes, auch in schwierigen Situationen, einen Mentor und Förderer von Innovation und jungen KollegInnen in der Forschung, einen begeisterten und begeisternden Segler und, vor allem, einen guten, stets zugewandten Freund. Wir vermissen ihn sehr. Er fehlt sehr.




Jubiläumsfeier: 25 Jahre Informations- und Medienrecht (LL.M.)

Am 29. Oktober luden wir zur Feier in den Großen Festsaal der Universität Wien. Lehrgangsleiter Nikolaus Forgó konnte die Vizerektorin der Universität Wien, Christia Schnabl, Mitbegründerin Kristin Hanusch-Linser und Florian Schnurer von der IT-LAW.AT begrüßen.

Neben der Vernetzung gab es auch zwei spannende Vorträge. Dietmar Jahnel ließ 25 Jahre Lehre im Datenschutzrecht Revue passieren und Andreas Walter sprach vor dem Hintergrund eines langjährigen Verfahrens über die Veränderungen in der juristischen Tätigkeit. 

Sollten Sie den inhaltlichen Teil verpasst haben, können Sie diesen auf Youtube am Kanal "Ars boni" ansehen. 

Vizerektorin Christa Schnabl. Foto: Sandra Bittmann

Einblick in den großen Festsaal. Foto: Sandra Bittmann

Lehrgangsleiter Nikolaus Forgó. Foto: Niklas Fattinger

Mitbegründerin Dr. Kristin Hanusch-Linser. Foto: Sandra Bittmann

Mag. Florian Schnurer (IT-LAW.AT). Foto: Sandra Bittmann

Professor Dietmar Jahnel. Foto: Niklas Fattinger

Dr. Andreas Walter. Foto: Niklas Fattinger

Auditorium. Foto: Niklas Fattinger

RTR-Geschäftsführer Klaus Steinmaurer mit Lehrgangsleiter Nikolaus Forgó. Foto: Niklas Fattinger

Gästebuch. Foto: Niklas Fattinger

Zum Livestream: 25 Jahre Informations- und Medienrecht

Rückblick auf die Feier zum 25-jährigen Jubiläum des LL.M.-Programms Informations- und Medienrecht!

Die Veranstaltung wurde gestreamt und aufgezeichnet, zum Link.

 

 



Probeexemplare jusIT

Die Studierenden des Masterprogramms "Informations- und Medienrecht" erhielten vom Verlag Lexis Nexis Probeexemplare der Zeitschrift jusIT, in der auch schon einige Absolvent*innen Beiträge publiziert haben. Vielleicht finden sich in den Ausgaben bereits Anregungen für zukünftige Masterthesen?