Integrative und Gestalttherapie

Im außerordentlichen Masterstudium "Integrative und Gestalttherapie" erwerben Sie eine wissenschaftlich fundierte, praxisorientierte Qualifikation im humanistischen Cluster – mit Schwerpunkt Integrative Therapie oder Integrative Gestalttherapie. Das Masterprogramm ist nach den Vorgaben des Psychotherapiegesetzes 2024 konzipiert und verbindet philosophische Grundlagen, evidenzbasierte Wirkfaktoren, methodische Kompetenz und professionelle Identitätsbildung zu einem kohärenten Gesamtprofil.

Sie vertiefen Störungs- und Verfahrenslehre, Diagnostik und Interventionslehre, reflektieren rechtliche und ethische Rahmenbedingungen und entwickeln Ihre therapeutische Haltung durch einen hohen Selbsterfahrungsanteil, Triadenarbeit und Supervision weiter. Praktika in der psychiatrischen Versorgung führen Sie Schritt für Schritt an berufsqualifizierende Tätigkeiten heran. Ein besonderer Mehrwert:

Das Masterprogramm eröffnet Ihnen – in Kooperation mit  dem ÖAGG Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamikeine verlässliche Perspektive für einen Ausbildungsplatz im konsekutiven dritten Ausbildungsabschnitt (vorbehaltlich der persönlichen Eignung). Diversitäts-, Gender- und gesellschaftliche Sensibilität sind dabei integraler Bestandteil der Ausbildung.


Shortfacts

Abschluss
Master of Arts (Continuing Education)
Umfang
120 ECTS-Credits
Sprache
Deutsch
Dauer & Kosten
6 Semester
€ 4.000,- pro Semester zzgl. externe Kosten
Bewerbungsfrist
1. Juni 2026
Start
Oktober 2026
E-Mail

Foto von Mag. Dr. Michael Staudigl, Privatdoz.

 Philosophische Tiefe, vielfältige Selbsterfahrung und praxisorientierte Triadenarbeit: Das Studium unterstützt Sie dabei, eine reflektierte professionelle Identität als Psychotherapeut*in zu entwickeln.
(Mag. Dr. Michael Staudigl, Privatdoz.)

 Veranstaltungen

Events

Infoabende Integrative Therapie

Wir laden Sie herzlich zu unseren kommenden Online-Infoabenden ein:

  • Mittwoch, 8. April 2026, 18.30 Uhr 
  • Dienstag, 19. Mai 2026, 18.30 Uhr 

Wir bitten um Ihre Anmeldung per Mail an: integrativetherapie@oeagg.at   

Events

Infoveranstaltungen Integrative Gestalttherapie

Wir laden Sie herzlich zu unseren kommenden Online-Infoveranstaltungen ein:

  • Dienstag, 17. März 2026, 17.00 Uhr
  • Dienstag, 14. April 2026, 17.00 Uhr
  • Dienstag, 12. Mai 2026, 17.00 Uhr

Wir bitten um Ihre Anmeldung per Mail an: gestalttherapie@oeagg.at 


Berufsfelder und Karriere

Der Masterabschluss ist eine zentrale Qualifikations- und Zulassungsvoraussetzung für die weitere Ausbildung gemäß Psychotherapiegesetz 2024 und qualifiziert Sie fachlich, die psychotherapeutische Ausbildung bis zur eigenständigen Berufsausübung als Psychotherapeut*in fortzusetzen. Durch die enge Verbindung von Theorie, Praxis, Selbsterfahrung, Supervision und Forschung entwickeln Sie ein professionelles Profil für klinische und psychosoziale Versorgungsfelder.

Darüber hinaus bildet das Studium eine Grundlage für fachliche Spezialisierungen sowie – je nach weiterer Qualifikation – Tätigkeiten in Aus- und Weiterbildung, Projekt- und Konzeptentwicklung sowie Lehre und Forschung.


Modulübersicht

Die Module bauen Ihre Kompetenzen Schritt für Schritt auf: von philosophischen Referenztheorien über methodenspezifische Theorie und Interventionslehre bis hin zu Praktika, Selbsterfahrung, Supervision und wissenschaftlichem Arbeiten. Die Module führen Sie strukturiert von den philosophischen und wissenschaftlichen Grundlagen über Diagnostik und Interventionslehre bis hin zu Praktika, Selbsterfahrung, Supervision und Masterthesis. In mehreren Modulen vertiefen Sie dabei Ihre methodenspezifische Ausrichtung – Integrative Therapie oder Integrative Gestalttherapie.

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  • Modul 1: Philosophische Grundlagen

    Philosophische Perspektiven geben therapeutischem Handeln Tiefe, Orientierung und Sprache. In diesem Modul entsteht ein solides Fundament aus zentralen Referenztheorien – damit Konzepte wie Beziehung, Leiblichkeit, Sinn, Verantwortung und Dialog nicht abstrakt bleiben, sondern die spätere Praxis tragfähig prägen.

    Lehrveranstaltungen:

    • Phänomenologie, Hermeneutik und Psychotherapie
    • Philosophische Anthropologie, Existenzphilosophie und Psychotherapie
    • Philosophische Ethik und Psychotherapie
  • Modul 2 (Wahl): Methodenspezifische Theorie

    Hier formt sich das methodische Profil: historische Entwicklung, Metatheorien, Entwicklungs- und Persönlichkeitstheorien sowie diagnostische Zugänge werden so verbunden, dass ein kohärentes Verständnis psychotherapeutischer Arbeit entsteht. Die gewählte Ausrichtung schafft dabei Klarheit und zugleich Anschlussfähigkeit an zentrale Wirkfaktoren sowie aktuelle Forschung.

    Variante A – Integrative Therapie

    Lehrveranstaltungen:

    • Theorie 1: Historische Entwicklungen und Metatheorien der Integrativen Therapie
    • Integrative Entwicklungs- und Sozialisationstheorien: gesunde und pathologische Entwicklung
    • Spezielle Persönlichkeits- und Interaktionstheorien: Geschlecht, Intersektionalität, Sexualität
    • Theorie 2: Klinische Theorien und Praxeologie
    • Diagnostik und Indikation in der Integrativen Therapie

    Variante B – Integrative Gestalttherapie

    Lehrveranstaltungen:

    • Einführung und historische Entwicklung der Integrativen Gestalttherapie
    • Metatheorie der Integrativen Gestalttherapie
    • Theorie der gesunden Entwicklung
    • Theorie der pathologischen Entwicklung
    • Diagnostik
  • Modul 3: Praktikum

    Praxis wird hier zur Lernbewegung: In realen Versorgungssettings wachsen berufsethische Haltung, Verantwortungsbewusstsein und Handlungssicherheit. Das Modul unterstützt dabei, Theorie in konkrete Behandlungsprozesse zu übersetzen – reflektiert, qualitätsgesichert und getragen von professionellen Standards.

    Lehrveranstaltungen:

    • Praktikum (nach den Vorgaben des Psychotherapiegesetzes)
  • Modul 4 (Wahl): Methodenspezifische Interventionslehre

    Methoden werden erlebbar und wirksam. Dieses Modul vertieft Interventionen im Einzel- und Gruppensetting, stärkt Sicherheit in komplexen klinischen Situationen und eröffnet gleichzeitig kreative, leib- und erfahrungsorientierte Zugänge, die den therapeutischen Prozess differenziert unterstützen.

    Variante A – Integrative Therapie

    Lehrveranstaltungen:

    • Kreative Medien
    • Krisenintervention
    • Durchführung von Einzeltherapien
    • Durchführung von Gruppentherapien
    • Psychosomatik
    • Psychiatrische Störungsbilder

    Variante B – Integrative Gestalttherapie

    Lehrveranstaltungen:

    • Kreative Medien
    • Krisenintervention
    • Durchführung von Einzeltherapien
    • Durchführung von Gruppentherapien
    • Strukturelle Störungen
  • Modul 5: Selbsterfahrung Integrative Therapie / Integrative Gestalttherapie

    Professionelle Identität entsteht nicht nur durch Wissen, sondern durch reflektierte Erfahrung. In der Gruppenselbsterfahrung werden Wahrnehmung, Resonanz, Emotion und Beziehung differenziert bearbeitet – als Grundlage für Authentizität, Klarheit und Stabilität in der therapeutischen Rolle.

    Lehrveranstaltungen:

    • Gruppenselbsterfahrung I
    • Gruppenselbsterfahrung II
    • Gruppenselbsterfahrung III
    • Gruppenselbsterfahrung IV
  • Modul 6 (Wahl): Triadenarbeit und Praktikumssupervision

    Üben, beobachten, rückmelden – und daraus professionalisieren: Die Triadenarbeit ermöglicht das praktische Erproben therapeutischer Vorgehensweisen im geschützten Rahmen. Parallel stärkt die Praktikumssupervision Reflexionsfähigkeit, Qualitätssicherung und die Vorbereitung auf eigenständige Praxistätigkeit.

    Variante A – Integrative Therapie

    Lehrveranstaltungen:

    • Triadenarbeit I
    • Triadenarbeit II
    • Triadenarbeit III
    • Triadenarbeit IV
    • Triadenarbeit V
    • Triadenarbeit VI
    • Praktikumssupervision (parallel zum Praktikum)

    Variante B – Integrative Gestalttherapie

    Lehrveranstaltungen:

    • Triadenarbeit I
    • Triadenarbeit II
    • Triadenarbeit III
    • Triadenarbeit IV
    • Triadenarbeit V
    • Triadenarbeit VI
    • Praktikumssupervision (parallel zum Praktikum)
  • Modul 7: Wissenschaftliches Arbeiten in der Psychotherapie I

    Wissenschaftliche Anschlussfähigkeit wird hier systematisch aufgebaut: Forschungsparadigmen, erkenntnistheoretische Positionen und Standards wissenschaftlichen Arbeitens werden so vertieft, dass Forschung nicht „neben“ der Praxis steht, sondern diese kritisch informierte Weiterentwicklung ermöglicht.

    Lehrveranstaltungen:

    • Psychotherapieforschung aus Sicht der verschiedenen Cluster
    • Vertiefung wissenschaftlichen Arbeitens in der Psychotherapieforschung
    • Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie in der Psychotherapie
  • Modul 8: Wissenschaftliches Arbeiten in der Psychotherapie II

    Forschungsfragen werden zu Projekten: Dieses Modul unterstützt dabei, eigene Vorhaben methodisch und ethisch fundiert zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Die Forschungswerkstätten begleiten den Prozess eng – ergänzt um eine methodische Schwerpunktsetzung passend zur Masterthesis.

    Lehrveranstaltungen:

    • Forschungswerkstatt: Masterthesenbegleitung I
    • Forschungswerkstatt: Masterthesenbegleitung II
    • Forschungswerkstatt: Masterthesenbegleitung III
    • Zwei Seminare nach Wahl (je nach Methodenschwerpunkt der Masterthesis), z. B.:

      • Qualitative Forschung (Einführung / Vertiefung)
      • Quantitative Forschung (Einführung / Vertiefung)
      • Mixed-Methods (Einführung / Vertiefung)

  • Abschluss

    Am Ende steht die eigenständige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Thema aus Ihrem Studienschwerpunkt – und die Fähigkeit, dieses fundiert zu vertreten. Masterthesis und Defensio bündeln, was im Studium aufgebaut wurde: Praxisnähe, Reflexion, Forschungskompetenz und professionelle Haltung.

    • Masterthesis
    • Masterprüfung (Defensio)

Aufnahmeverfahren

Zulassungsvoraussetzungen

  • Erfolgreicher Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums gemäß §10 und 11 PThG 2024 (siehe Information zu Vorstudien). Fachlich in Frage kommend ist jedenfalls das außerordentliche Bachelorstudium Psychotherapie Grundlagen an der Universität Wien.
  • Aufnahme in die Fachgesellschaft ÖAGG (siehe Information zum Auswahlverfahren)
  • Wenn Deutsch nicht Ihre Muttersprache ist, weisen Sie Deutschkenntnisse auf Niveau C1 nach. Die Lehrgangsleitung entscheidet über die Art des Nachweises. 

 Vorstudien

Informieren Sie sich hier über die durch das Gesetz definierten Vorstudien:

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  • Fachlich geeignete Vorstudien

    Wenn Sie eines der folgenden Vorstudien abgeschlossen haben, können Sie zum Studium zugelassen werden - sofern Sie das Aufnahmeverfahren erfolgreich absolvieren und alle Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Die rechtliche Grundlage für die Vorstudien bilden §§ 10 und 11 Psychotherapiegesetz 2024 (PThG 2024 ), das Curriculum des Masterstudiums Integrative und Gestalttherapie sowie die unten angeführten Gesetze und Verordnungen.

    • Psychologie (Bachelorstudium mit mindestens 180 ECTS)
    • Psychotherapie Grundlagen (Bachelorstudium Continuing Education oder "Bachelor-Upgrade" des Postgraduate Centers der Universität Wien)
    • Humanmedizin (Diplomstudium oder Bachelor- und Masterstudium kumulativ)
    • Psychotherapie (Bachelorstudium mit mindestens 180 ECTS)
    • Soziale Arbeit (Bachelorstudium mit mindestens 180 ECT)
    • Soziale Arbeit (auf ein nicht einschlägiges Grundstudium aufbauendes Masterstudium mit mindestens 120 ECTS) sofern wesentliche Inhalte des Grundstudiums Soziale Arbeit im Ausmaß von mindestens 60 ECTS erworben wurden.
    • Sozialpädagogik oder curriculare Schwerpunktsetzung in Sozialpädagogik (Masterstudium mit mindestens 120 ECTS) sofern wesentliche Inhalte des Grundstudiums Soziale Arbeit im Ausmaß von mindestens 60 ECTS erworben wurden.
    • Musiktherapie (Bachelorstudium)
    • Fachhochschul-Bachelorstudiengang gemäß § 27 Abs. 3 Z 1 MTD-Gesetz 2024
    • Fachhochschul-Bachelorstudiengang gemäß § 28 Abs. 1 Z1 Gesundheits- und Krankenpflegegesetz
    • Fachhochschul-Bachelorstudiengang gemäß § 11 Abs. 2 Hebammengesetz
    • Bachelorstudium im Bereich Psychosoziale Beratung gemäß § 1 Z 1 Lebens- und Sozialberatungs-Verordnung
  • Weitere Vorstudien

    Ihr Vorstudium ist oben nicht gelistet? Bezüglich der Facheinschlägigkeit von Bachelorstudien gilt PThG 2024 § 11:

    (1) Das Bachelorstudium dient im Sinne des § 9 einer breiten psychotherapeutischen Basisbildung. 
    (2) Im Rahmen des Bachelorstudiums sind insbesondere grundlegende

    1. fachlich-methodische Kenntnisse,
    2. berufsethische Kenntnisse,
    3. wissenschaftliche Grundkompetenzen sowie
    4. sozialkommunikative und selbstreflexive Grundkompetenzen

    durch eine theoretische Ausbildung, praktische psychosoziale Erfahrungen, psychotherapeutische Supervision und psychotherapeutische Selbsterfahrung gemäß der Anlage zu erwerben.

    Wenn Ihr Vorstudium diese Kenntnisse und Kompetenzen erfüllt, wird im Einzelfall über die Zulassung entschieden. Ergänzungsprüfungen können vorgeschrieben werden.

    Fehlt die breite psychotherapeutische Basisbildung gemäß § 9 des PThG 2024, ist Ihr Vorstudium nicht facheinschlägig.

Bewerbung

Bitte reichen Sie die folgenden Bewerbungsunterlagen über das Anmeldeformular ein:

  • Nachweis über den Studienabschluss (inkl. ggf. Transcript of Records)
  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • ggf. Nachweis der Deutschkenntnisse (Niveau C1)
  • ggf. weitere Unterlagen, die für die Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen erforderlich sind

Auswahlverfahren

Die Bewerber*innen durchlaufen ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Nach Überprüfung der eingereichten Unterlagen und bei Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen werden die Bewerber*innen zum Auswahlverfahren eingeladen.

Das Auswahlverfahren besteht aus: 

  • zwei Gesprächen mit einer* Lehrtherapeut*in der ÖAGG
  • der verpflichtenden Teilnahme an einem Auswahlseminar

Das Auswahlseminar findet vor Ort in Wien statt. Eine Online-Teilnahme ist nicht möglich. Die endgültige Entscheidung über Ihre Aufnahme in das Masterprogramm trifft der Lehrgangsbeirat. Die Kosten des Auswahlverfahrens werden zeitgerecht von den Ausbildungseinrichtungen bekanntgegeben.

Auswahlseminar der Integrativen Gestalttherapie (2 Termine zur Auswahl) 
12.06.2026 bis 14.06.2026 oder 03.07.2026 bis 05.07.2026  
Ort: Kornhäuselvilla, 1160 Wien, Ottakringerstrasse 233 / Maroltingergasse 81
Rückfragen und Anmeldung: gestalttherapie@oeagg.at 

Auswahlseminar der Integrativen Therapie (2 Termine zur Auswahl)
19.06.2026 bis 21.06.2026 oder 26.06.2026 bis 28.06.2026 
Ort: tba
Rückfragen und Anmeldung: integrativetherapie@oeagg.at    


Einführungsseminar

Der Besuch eines Einführungsseminars der Integrativen Therapie oder der Integrativen Gestalttherapie wird empfohlen. Die Einführungsseminare richten sich an Personen, die sich für die Methode sowie für die Ausbildung interessieren und erste eigene Erfahrungen mit dieser therapeutischen Richtung machen möchten. Gleichzeitig bieten sie eine gute Gelegenheit für ein gegenseitiges Kennenlernen – sowohl der Methode als auch der Lehrtherapeut*innen.

Ihr Vorteil
Das Einführungsseminar wird für den dritten Ausbildungsabschnitt anerkannt.

Einführungsseminare der Integrativen Gestalttherapie 
24.04.206 bis 26.04.2026 in Salzburg
weitere Termine, Information und Anmeldung: https://gestalttherapie.oeagg.at/ausbildung 

Einführungsseminare der Integrativen Therapie 
21.03.206 bis 22.03.2026 in Wien
30.05.2026 in Linz
weitere Termine, Information und Anmeldung: www.integrativetherapie.info  


Fördermöglichkeiten & Finanzierung

Informieren Sie sich über Bildungsförderungen, steuerliche Absetzbarkeiten und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten sowie über Landesförderungen, Stipendien und Arbeitgeberzuschüsse – viele Wege führen zu Ihrer Weiterbildung: Förderungen & Finanzierung 


FAQ

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  • Wann startet das Masterprogramm?

    Das Masterprogramm startet jährlich im Oktober. Die aktuellen Fristen und alle Termine werden rechtzeitig auf der Programmseite veröffentlicht. Aufgrund der begrenzten Studienplätze empfiehlt sich eine frühzeitige Bewerbung.

  • Welche Teilnahmevoraussetzungen muss ich erfüllen?

    Sie benötigen ein abgeschlossenes, fachlich in Frage kommendes Studium gemäß den Vorgaben des Psychotherapiegesetzes 2024. Ob Ihr Vorstudium anerkannt werden kann und ob Ergänzungsprüfungen erforderlich sind, wird im Rahmen der formalen Prüfung durch die Lehrgangsleitung geklärt.

  • Muss ich mich für Integrative Therapie oder Integrative Gestalttherapie entscheiden?

    Ja. Im Studium wählen Sie eine methodenspezifische Ausrichtung. Diese Wahl betrifft insbesondere die Module zur Theorie, Interventionslehre sowie zur Triadenarbeit und Praktikumssupervision. Gleichzeitig profitieren Sie von einer konsistenten Methodenintegration im Humanistischen Cluster.

  • Wie läuft das Auswahlverfahren ab?

    Zunächst werden Ihre Zulassungsvoraussetzungen formal geprüft. Danach beurteilt die jeweilige kooperierende Fachgesellschaft Ihre persönlich-fachliche Eignung in qualitativen Verfahren (u. a. Gespräche und Aufnahmeseminar). Anschließend wird über die Aufnahme entschieden.

  • Wie lassen sich Studium und Beruf vereinbaren?

    Das Studium ist berufsbegleitend organisiert und wird überwiegend in Präsenz durchgeführt. Lehrveranstaltungen finden vorwiegend an Wochenenden statt.

  • Wann finden die Lehrveranstaltungen statt?

    Die Lehrveranstaltungen werden vorwiegend an Wochenenden angeboten.

  • Welche Rolle spielen Selbsterfahrung und Triadenarbeit?

    Selbsterfahrung und Triadenarbeit sind zentrale Elemente des Masterprogramms: Sie stärken Ihre Selbstreflexion, Ihre professionelle Haltung und Ihre Handlungskompetenz. In der Triadenarbeit üben Sie therapeutisches Vorgehen in einem geschützten Rahmen und erhalten unmittelbares Feedback aus verschiedenen Rollenperspektiven.

  • Was bringt mir der Abschluss im Hinblick auf die weitere Ausbildung?

    Das Studium ist so konzipiert, dass Absolvent*innen direkt in die dritte Ausbildungsphase bei der kooperierenden Fachgesellschaft einsteigen können (vorbehaltlich andauernder persönlicher Eignung).